Gute Politik basiert auf Ausdauer und Erfahrung.

Ein etwas anderer Lebenslauf.

In Engelskirchen-Loope, da bin ich aufgewachsen. Geboren wurde ich am 23.05.1963 in Bensberg. Und meine Heimat ist das Bergischen Land. Den Menschen in dieser Region zwischen Gummersbach, Bergisch Gladbach und Köln fühle ich mich verbunden. Bodenständig, manchmal etwas dickköpfig, aber immer zuverlässig und geradeaus. Dabei weltoffen und rheinisch-tolerant. Damit kann ich mich gut identifizieren.

Mit meinem jüngeren Bruder bin ich in einem sozialdemokratischen Elternhaus aufgewachsen. Mein Vater war Facharbeiter bei den Ford-Werken in Köln, meine Mutter hat Schneiderin gelernt. Meine Eltern haben mir einen praktischen Blick aufs Leben beigebracht. Politik war für sie gut, wenn sie das Leben der Menschen verbessert hat. Und das hat die sozialdemokratische Reformpolitik der 60er und 70er Jahre. Wir haben das ganz konkret in unserer Familie erlebt. Meine Kindheit und Jugendzeit lassen sich mit zwei Worte beschreiben: Geborgen und schön.

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Mit dem Besuch der katholischen Grundschule in Engelskirchen-Loope 1969 und des Aggertalgymnasiums in Engelskirchen, begann für mich der „Ernst des Lebens“. 1982 habe ich dann auch hier das Abitur gemacht.

Berufliche und politische Orientierung.

Vom Juli 1982 bis zum September 1983 habe ich meinen Grundwehrdienst geleistet. Damals wie heute fühle ich mich dem Satz von Willy Brandt verpflichtet: „Frieden ist nicht alles. Aber ohne Frieden ist alles nichts“. Wir wissen heute, Frieden und Demokratie sind keine Selbstläufer.

Den Berufswunsch „Jurist“ hatte ich schon früh. Ich gebe zu, damals habe ich mit Leidenschaft die Fernsehserie „Liebling Kreuzberg“ gesehen. Aber das ist natürlich keine Begründung für eine Berufswahl. Eine wesentliche Rolle spielte die Erkenntnis, dass es in unserer Welt nicht immer gerecht zugeht.

Zum Wintersemester 1982/83 habe ich mich an der Universität zu Köln für das Studium der Rechtswissenschaften eingeschrieben. Während des Studiums bin ich 1986 in die SPD eingetreten. Politiker wie Helmut Schmidt, Hans-Jochen Vogel, aber auch Walter Scheel, Hildegard Hamm-Brücher und Gerhard Baum haben mich besonders beeindruckt. Pragmatisches Handeln war mir immer schon wichtiger als ideologische Haarspalterei. Wie es schon bei Max Weber heißt: Verantwortungsethik vor Gesinnungsethik.

Das Studium in Köln hat mir zwei Dinge deutlich gezeigt. Erstens: Arbeiten und Feiern ergänzen sich. Alles hätt sing Zick. Und zweitens; Leben und leben lassen. Die Bereitschaft zur Toleranz und der Respekt vor anderen Lebensformen als der Eigenen sind die Basis für eine offene, demokratischen Gesellschaft.

Die ersten Juristischen Staatsprüfung konnte ich am 28. April 1989 beim Oberlandesgericht in Köln abgelegt. Am 13. November 1992 war es dann soweit. Das Zweite Juristischen Staatsprüfung habe ich beim Justizprüfungsamt NRW abgelegt. Beide Staatsexamina habe ich mit Prädikat bestanden. Der Weg für meinen Wunschberuf war frei.

Gute Politik beginnt vor Ort.

In diesem Jahr begann auch meine ehrenamtliche politischen Arbeit. Von 1992 bis 2000 war ich Mitglied des Rates der Gemeinde Engelskirchen für die SPD. Ich habe mich ganz bewusst für ein Mandat in der Kommunalpolitik beworben.

Meine Meinung ist, dass die Kommunalpolitik die „hohe Schule“ der Politik ist. Sie ist die Basis für eine stabile und wehrhafte Demokratie. Dieses Fundament unseres Gemeinwesens zu stärken muss die Aufgabe aller demokratischen Parteien sein.

Auch wenn der große Loriot der Meinung war, Männer und Frauen passen nicht zusammen: Im Juli 1994 habe ich geheiratet. Seit 26 Jahren weiß ich, dass er unrecht hatte. Meine Frau und ich haben zwei Kinder. Beide haben ihre Schulzeit abgeschlossen und sind jetzt in der beruflichen Ausbildung.

Meine ersten beruflichen Erfahrungen habe ich 1992/1993 beim TÜV Rheinland als Syndikus-Anwalt gesammelt. Um dann anschließend bis 2000 als Finanzreferent des Deutschen und Nordrhein-Westfälischen Städte und Gemeindebundes tätig zu sein.

Seit 2000 bin ich ununterbrochen kommunaler Wahlbeamter. Zuerst als Beigeordneter für Bürger, Umwelt und Soziales der Stadt Leverkusen. 2013 wurde ich dann zum Kämmerer und Beigeordneten für Recht und Sicherheit in Leverkusen gewählt. Zum 01.10.2017 hat mich der Rat der Stadt Bergisch Gladbach zum Kämmerer und Beigeordneten für Recht, Sicherheit und Ordnung sowie für Jugend und Soziales gewählt.

Ich bitte am 13. September 2020 um Ihr Vertrauen und um Ihre Stimme. Ich stehe bereit, um mehr Verantwortung für unsere Heimatstadt zu übernehmen. Für eine gute Politik in Bergisch Gladbach.

Ihr
Frank Stein

Frank Stein

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Frank Stein beim Sport

Meine Leidenschaft

„Wenn du laufen willst, laufe eine Meile. Wenn du ein neues Leben kennenlernen willst, dann laufe Marathon“

(Emil Zatopek)

Frank Stein und Familie

Meine Familie

„In einer Familie, die nicht nur aus Mumien besteht, gehören Konflikte dazu.“

(Reinhard Mey)

Frank Stein Politik

Meine Politik

„Alle Politik muss ihre Knie vor dem Recht beugen.“

(Immanuel Kant)

Frank Stein

geboren 23.05.1963, katholisch
seit dem 20.07.1994 verheiratet, eine Tochter, einen Sohn


Schulausbildung

1969 – 1973
Besuch der kath. Grundschule in Loope

1973 – 1982
Besuch des Aggertalgymnasiums in Engelskirchen

1982
Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife


Wehrdienst 

1982 – 1983
Wehrdienst bei der Stabsbatterie des Artillerieregiments 3 in Stade


Juristische Ausbildung 

1983 – 1989
Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln

1989
Erste Juristische Staatsprüfung bei dem Oberlandesgericht Köln

1990 – 1992
Juristischer Vorbereitungsdienst bei dem Landgericht Köln

1992
Zweite Juristische Staatsprüfung bei dem Justizprüfungsamt Nordrhein-Westfalen


Beruflicher Werdegang

1992 – 1993
Syndikusanwalt bei der TÜV Rheinland Holding AG

1993 – 2000
Finanzreferent des Deutschen- und Nordrhein-Westfälischen Städte- und Gemeindebundes

2000 – 2013
Beigeordneter für Bürger, Umwelt und Soziales der Stadt Leverkusen

2013 – 2017
Kämmerer und Beigeordneter für Recht und Sicherheit der Stadt Leverkusen, Allgemeiner Vertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Leverkusen

seit 2017
Kämmerer und Beigeordneter für Recht, Sicherheit und Ordnung sowie Jugend und Soziales der Stadt Bergisch Gladbach
Geschäftsführer der Bädergesellschaft mbH der Stadt Bergisch Gladbach


Politisches Engagement

seit 1986
Mitglied der SPD

1992 – 2000
Mitglied des Rates der Gemeinde Engelskirchen


Mitgliedschaften / ehrenamtliches Engagement

Lebenshilfe Leverkusen e.V.
Aufsichtsratsvorsitzender der Lebenshilfe Werkstätten Leverkusen/Rheinberg gGmbH
Arbeiterwohlfahrt Rhein-/Oberberg
Förderverein Natur Gut Ophoven e.V.
Verein der Freunde und Förderer der Balkantrasse e.V.
DLRG
KG Grosse Gladbacher


Auszeichnungen

Träger der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes
Ehrenmitglied des Stadtfeuerwehrverbandes Leverkusen
Verdienstzeichen in Bronze der DLRG